
Gymnastizierende Bodenarbeit
Von den ersten Übungen am Kappzaum bis zur Arbeit im Crossover – ein systematischer Weg für jedes Pferd.
Der Einstieg
Erste Übungen am Kappzaum
Für eine gute gymnastizierende Bodenarbeit braucht das Pferd eine Formgebung. Dabei kommt es auf die korrekte Erarbeitung von Stellung und Biegung an. Wir helfen Dir bei der richtigen Ausführung der Längsbiegung und erarbeiten gemeinsam die ersten Übungen am Kappzaum.
Der Ausbildungsweg
Fünf Methoden, ein System
Longieren Basisarbeit
Sind die ersten Hilfen am Kappzaum ausgebildet und Dein Pferd ist durch die Biegearbeit immer geschmeidiger geworden, kann es mit dem Longieren weitergehen. Beim Basis Longieren wird mit allen drei Grundgangarten gearbeitet, um Balance, Losgelassenheit, Form, Tempo, Takt und Schwung zu verbessern. Deine vorangegangene Kommunikationsarbeit wird nun auf die Probe gestellt und durch die Distanz zum Pferd weiter verfeinert.
Longieren Fortgeschritten
Nach jeder Basisarbeit folgt ein Konzept für den weiteren Fortschritt. Durch das sogenannte fortgeschrittene Longieren kannst Du in allen drei Gangarten alle vorangegangenen Ausbildungsschritte abrufen – mit verschiedenen Seitengängen und unterschiedlichen Versammlungsgraden. Übungen für die Entwicklung einer deutlichen Hankenbeugung machen diese Arbeit besonders interessant. Denn Longieren kann viel mehr sein als nur im Kreis herumzulaufen.
Handarbeit
Durch die Handarbeit wird mittels Zügelhilfe und veränderter Position zum Pferd eine Verfeinerung der vorangegangenen Übungen erarbeitet. Die Handarbeit ist eine Methodik, die dem Reiten in nichts nachsteht. Alle denkbaren Lektionen können durch die Handarbeit erarbeitet werden und helfen dem Pferd, ohne Reitergewicht eine Verbesserung zu erzielen.
Langzügel
Die Arbeit mit dem Langzügel bietet eine ganz besondere Perspektive zum Pferd und somit auch andere Einwirkungsmöglichkeiten. Durch die beiden Langzügel wird dem Pferd ein gleichmäßiger Hilfsrahmen geboten, und die direkte Nähe zur Hinterhand bietet viel Unterstützung.
Crossover
Crossover heißt übersetzt „Überquerung“ und bedeutet einen fließenden und harmonischen Wechsel von einzelnen Führpositionen, was wieder zu einer Verbindung aller Positionen führt. Voraussetzung ist ein systematischer Aufbau der verschiedenen Bodenarbeitsmethoden.


Terminvereinbarung
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